Rollstuhl FAQ

Antworten auf häufige Fragen zu Rollstühlen

Was wiegen Rollstühle, wie breit muss eine Tür sein, wie meistert man als RollstuhlfahrerIn problemlos eine Treppe und vieles mehr: Wir liefern Ihnen Antworten auf die häufigsten Fragen rund ums Thema Rollstuhl. Weiterführende Infos finden Sie auf unseren Unterseiten. 

Die meisten Rollstühle sind nicht breiter als 70 cm. Die Mindestbreite einer Tür bzw. eines Durchgangs sollte dennoch rund 90 cm betragen, da die Arme bei einem manuellen Rollstuhl ebenfalls Platz benötigen.

Einfache Standardmodelle wiegen etwa 20 kg. Leichtgewichtsrollstühle (auch Sportrollstühle) aus Aluminium sind deutlich leichter.

Der aktuell leichteste (Aktiv-)Rollstuhl der Welt wiegt dank Carbon-Starrahmen übrigens nur 2,1 kg.

Multifunktionsrollstühle wiegen rund 30 kg. Seniorenmobile / Elektromobile können hingegen bis zu 85 kg oder gar 120 kg schwer sein.

Sollte kein klassischer Personenaufzug bereitstehen, eignen sich Rollstuhlrampen und Rollstuhlschienen bei geringen Höhenunterschieden sowie Treppen mit niedrigem Steigungswinkel. 

Bei normalen und sehr steilen Treppen sind Rollstuhllifte die beste Wahl. Hier unterscheidet man zwischen Hubliften (Senkrecht) und Plattformliften mit Schienen. Letztere können auch an Kurven oder mehreren Etagen verbaut werden.

Die Krankenkassen bezahlen Rollstühle, die medizinisch notwendig sind. Bedeutet: Benötigen Sie oder Angehörige einen Pflegerollstuhl, so wird die Versicherung die Kosten voraussichtlich in voller Höhe übernehmen. Lediglich die Zuzahlung bei gesetzlich Versicherten in Höhe von 5 bis 10 Euro müssen Sie einkalkulieren. Bei vorübergehender Bewegungseinschränkung steht Ihnen nur ein einfach Standardmodell zur Miete. Etwaige Differenzkosten zu einem hochwertigen Modell müssten Sie selbst bezahlen.

Es wird empfohlen, den Rollstuhl jährlich warten zu lassen, um beispielsweise Schäden an Reifen und Bremsen ausfindig zu machen. Sowohl Wartung als auch zwingend notwendige Reparaturen werden von der Kranken-/Pflegekasse bezahlt.

Selbstverständlich können Sie Rollstühle auch gebraucht kaufen. Die Kostenersparnis macht vor allem Sinn, wenn es sich um ein Modell handelt, dass nicht von der Kranken- bzw. Pflegekasse übernommen wird - beispielsweise einen sehr teuren Spezial-Sportrollstuhl. 

Irgendwann sind Rollstühle überholt: Damit Betroffene von neuen Entwicklungen profitieren und sicher unterwegs sind, übernehmen die Versicherungen die Kosten für manuelle Rollstühle alle fünf Jahre. Elektrorollstühle werden nur alle 10 Jahre von der Versicherung bezahlt.

Barrierefrei leben: wichtige Hilfsmittel

Ob Rollstuhlrampe oder Rollstuhllift: Mit dem passenden Zubehör erlangen Sie ein Höchstmaß an Selbstständigkeit. Gerne beraten Sie unsere lokalen Partnerfirmen rund um Lösungen für Innenräume und Außenbereiche.

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